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WERTFAKTOREN FÜR DIAMANTEN

Einige Diamanten haben besondere Merkmale und sind dadurch seltener (und wertvoller) als andere. Im Gegensatz zu anderen Edelsteinen gibt es für Diamanten eine international standardisierte Terminologie zur systematischen Bewertung und Beschreibung der Seltenheit/Qualität.

Die vier C

Das Vier-C-Kategorisierungsverfahren wurde in den 40er und 50er Jahren vom Gemological Institute of America (GIA) entwickelt, um Diamanten objektiv zu vergleichen und zu bewerten. Die 4 C beziehen sich auf Carat (Karat), Cut (Schliff), Colour (Farbe) und Clarity (Reinheit). Kein C ist bedeutender als das andere, obwohl Seltenheit und Wert in direktem Zusammenhang stehen: je seltener das Merkmal, desto wertvoller der Diamant.

1. Carat (Gewicht)

Karat ist ein Maß für das Gewicht, wird jedoch häufig fälschlicherweise zur Bezeichnung der Größe eines Diamanten verwendet. Der Begriff ‚Karat‘ geht auf die Samen des Johannisbrotbaums zurück, die in der Vergangenheit zum Tarieren von Waagen beim Wiegen von Edelsteinen verwendet wurden. Ein Karat entspricht 200 Milligramm und kann in 100 Punkte geteilt werden. Ein Diamant mit 0,50 Karat kann auch als 50-Punkte-Diamant oder ein Diamant mit einem halben Karat beschrieben werden. Wenn ein Schmuckstück mehrere Diamanten enthält, wird das Gewicht als das Gesamtgewicht aller auf dem Stück befindlichen Diamanten ausgedrückt. Die Abkürzung für Karat ist ct und bezieht sich auf einen einzelnen Diamanten. ct TW steht für das Karat-Gesamtgewicht, d. h. das Gesamtgewicht aller Diamanten auf einem Schmuckstück. Karat wird manchmal mit der Maßeinheit für den Feingehalt von Gold verwechselt, die kt abgekürzt wird.

1Carat

2. Farbe

Diamanten kommen von Natur aus in einem Regenbogen von Farben vor. Weiße Diamanten sind am beliebtesten, weil sie das Licht besser reflektieren. Je näher ein Diamant an der Farblosigkeit liegt, desto wertvoller ist er.

Die GIA Farbskala für Diamanten ist heute Standard der Branche und wird für die Einteilung der Diamanten in die Farbklassen von farblos bis hellgelb angewandt.

Die Skala profiliert mehr als 20 subtile Farbstufen und identifiziert sie in alphabetischer Reihenfolge von D bis Z, während sie unter kontrollierten Lichtverhältnissen und präzisen Betrachtungsbedingungen mit einem Satz von Mustersteinen verglichen werden. Diamanten mit Farben, die außerhalb der Skala liegen, werden als „fancy colour diamonds“ oder farbige Fancy-Diamanten bezeichnet.

Diamonds with colours that are outside the scale are known as "fancy colour diamonds."

Die von Pandora verwendeten weißen Diamanten haben die Farbklasse G oder H (Weiß - Feines Weiß) auf der GIA Farbskala. Ihre Farbe ist so schwach, dass sie mit bloßem Auge farblos erscheinen.

3. Reinheit

Diamanten entstehen unter extremer Einwirkung von Hitze und Druck. Es gibt keine zwei Steine, die gleich sind. Infolgedessen enthalten sie häufig einzigartige Eigenschaften, die als Einschlüsse bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich um Mineralien oder Brüche, die während ihrer Bildung entstanden sind, sowie um Kratzer und Kerben auf der Oberfläche, die dazu beitragen, natürliche Diamanten von ihren synthetischen Gegenstücken zu unterscheiden.

Die Reinheit bezieht sich auf diese Einschlussmerkmale, die durch Betrachten der Diamanten unter einer Lupe mit 10-facher Vergrößerung bestimmt werden. Menge, Art, Farbe, Größe und Position der Einschlüsse beeinflussen den Wert eines Diamanten. Farbige Fancy-Diamanten werden fast ausschließlich wegen ihrer Farbintensität gekauft; die Reinheit spielt oft keine Rolle.

Truly flawless diamonds are so rare that most jewellers have never seen one

Reinheit eines Diamanten

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Bei Pandora-Schmuck werden Diamanten verwendet, die als H/VS (Very Slightly Included/Sehr kleine Einschlüsse) klassifiziert sind. Dies bedeutet, dass sie geringfügige Einschlüsse aufweisen, die bei 10-facher Vergrößerung für einen qualifizierten Bewerter schwer bis nicht allzu schwer zu erkennen sind.

4. Schliff

Ein Diamant in seinem natürlichen Zustand sieht nicht aus wie die fertigen Edelsteine auf einem Schmuckstück. Der Schliff (Cut) ist der einzige Wertfaktor der 4 Cs, der vom menschlichen Einfluss abhängt. Der richtige Schliff setzt die wahre Schönheit eines Rohdiamanten frei und bestimmt, wie das Licht mit seinen Facetten interagiert. Nur ein begabter Diamantschleifer kann sein Funkeln zum Leben erwecken.

Der Schliff bezieht sich auf den Umriss der Form des Diamanten, kann sich aber auch auf die Facettierung, Proportionen, Symmetrie und Oberflächenbeschaffenheit des Diamanten beziehen. Ein gut geschliffener Diamant gleicht die Brillanz aus, d. h. die Reflexion des weißen Lichts vom Diamanten zum Auge des Betrachters, die Dispersion, die als „Feuer“ bezeichnet wird und das Farbenspiel des Diamanten ist, sowie das Funkeln, das die Lichtfunken beschreibt, wenn ein Diamant das Licht fängt.

Pandora diamonds are shaped with the round brilliant cut, which is a cut that was invented specifically for diamonds.